
Es war diesmal kein normaler Prolog bei der 26. Auflage der „TOUR DER HOFFNUNG“ am 12. August in Gießen. Prominentester Teilnehmer der Benefiz-Radtour für krebs- und leukämiekranke Kinder war der Bundespräsident Horst Köhler.
Kein Wunder also, dass der Andrang an Medienvertretern und interessierten Bürgern riesig groß war, schließlich wollten alle einmal gerne das Staatsoberhaupt aus der Nähe sehen.
Pünktlich um 10.30 Uhr rollte dann auch der schwarze Mercedes mit dem Kennzeichen O-1 auf das Gelände und der Bundespräsident stieg, abgeschirmt von Leibwächtern aus. Die Abgeschirmtheit sollte aber nicht lange andauern. Kaum hatte Köhler sich das grüne Tour-Trikot – für ihn übrigens eine Sonderversion ohne Werbeaufdrucke – übergestreift, wandte er sich den Teilnehmern zu, die gespannt auf den Start warteten.
Köhler nahm sich zeit, einige der rund 250 Teilnehmer persönlich zu begrüßen und nach ihren Beweggründen für die Teilnahme an der „Tour der Hoffnung“ zu befragen. Sehr bürgernah ging er auf die Menschen zu. „Ich freue mich darauf mitzumachen und Teil dieser Gemeinschaft zu sein“, freute sich Köhler bei seiner offiziellen
Begrüßungsansprache. Er gab an, an der Tour teilnehmen zu wollen, um ihr eine neue Öffentlichkeit und damit einen
neuen Schub zu verleihen. Außerdem entschuldigte sich der Bundespräsident, dass er nicht mit allen sprechen könne: „Ich werde aber versuchen mit möglichst vielen zu reden“, versprach er – was er auch einhielt.
Nach dem Eintrag ins goldene Buch der Universitätsstadt Gießen setzte sich um 11.15 Uhr der Tross mit Bundespräsident Horst Köhler in Bewegung. Mit dabei zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Sport, wie die beiden
hessischen Staatsminister Boddenberg und Posch sowie bekannte Sportgrößen um Petra Behle, Kathrin Apel, Sven Fischer, Eberhard Gienger, Klaus Peter Thaler, Nia Künzer, Norbert Schramm, Marina Kielmann, Geraldine Olivier, Chris Bennet und die VOR-TOUR-RADLER aus den Kreisen Ahrweiler und Neuwied.
So war Gerhard Grün nicht der einzige, der sich vom höchstrangigen Mann Deutschlands ein Autogramm aufs grüne Trikot geben ließ. Der Waldbreitbacher Tour-Moderator Jürgen Grünwald blickte in die Zukunft: „Für die nächsten Jahre wird die erstmalige Teilnahme von Bundespräsident Horst Köhler bei unserer Benefiz-Radtour eine unglaubliche Signalwirkung haben. Die Wertigkeit und das bisher schon gute Image der Tour erfährt somit eine enorme Aufwertung. Eine zusätzliche
Motivation für uns alle, diesen Weg der Hilfe weiter zu gehen!“