1996 wurde vom damaligen Verkehrsdirektor der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und jetzigen Geschäftsführer des „Hotel Zur Post“ in Waldbreitbach, Jürgen Grünwald, die Idee geboren, mit dem Rennrad zum Start der Tour der Hoffnung nach Gießen zu fahren, um dort einen ansehnlichen „Startscheck“ zu übergeben.
Zusammen mit seinem Freund Gregor Waldorf machte er sich auf in die Universitätsstadt an der Lahn, der „Tour“ entgegen. Sie übergaben 4.500 DM, die seinerzeit bei der ersten Sammelaktion zusammenkamen. Seitdem wurde jedes Jahr eine „VOR-TOUR“ organisiert.
Aus den zwei Radlern, die 1996 nach Gießen fuhren, sind inzwischen ca. 100 Radler geworden, die sich der „VOR-TOUR der Hoffnung“ verschrieben haben. Der Spendenbetrag von anfangs 2.300 Euro ist seither jedes Jahr gestiegen. So wurde bei der „VOR-TOUR 2009“ die stolze Summe von 141.550 Euro überreicht.
Die „VOR-TOUR“ ist nur eine von unzähligen Aktionen, Veranstaltungen und Aktivitäten, die sich der konkreten Hilfe für krebs- und leukämiekranke Kinder verschrieben hat und der Tour der Hoffnung zuarbeitet.
Diese Tatsache macht die größte Benefiz-Radtour Deutschlands so bemerkenswert. Die mittlerweile sehr hohe Akzeptanz in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Sport und die Tatsache, dass alle Spendengelder zu 100% dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, hat dazu geführt, dass jährlich immer weit über 1 Millionen Euro verteilt werden konnten.

Die VOR-TOUR der Hoffnung ist eine ganz besondere Radtour. Gleichgesinnte Menschen, darunter zahlreiche Prominente aus den Bereichen Sport, Politik, Showbusiness und Wirtschaft, steigen aufs Fahrrad um Spenden zu sammeln für krebs- und leukämiekranke Kinder und Jugendliche.
Mehrere Tage sind die Hoffnungsradler unterwegs – bis zu 100 km pro Tag. Auf ihren Stationen, in den Städten und Gemeinden, werden die Teilnehmer von Landräten, Bürgermeistern und Firmenchefs begrüßt. Vor allen Dingen sind es die Bürger mit zum Teil ausgefallenen Aktionen, die diese Initiative begleiten und häufig den Besuch des beeindruckenden Trosses zum Anlass nehmen, für ein Fest im Zeichen der Hilfe.
Die diesjährige Streckenführung durch die Kreise Rhein-Hunsrück, Mayen-Koblenz und Westerwald ist nicht nur selektiv, sondern auch landschaftlich äußerst reizvoll. Hinzu kommt eine sehr positive Resonanz aus den Reihen der Städte und Gemeinden, den Stopp für die Benefizradler zu einem beeindruckenden Ereignis werden zu lassen. Gödenroth ist am 09. August 2010 Ausgangspunkt der 15. VOR-TOUR. Weiter geht’s durch die abwechslungsreiche Hunsrücker Landschaft mit Stopps in Kastellaun, Hasselbach, Simmern, Lingerhahn, Wiebelsheim und in der Stadt Oberwesel. Der „altehrwürdige Vater Rhein“ begleitet die Radler bis zum Tagesziel nach Koblenz. Man darf gespannt sein, mit welchen Aktionen die Städte St. Goar, Bad Salzig (Fa. Sebamed), Boppard, Rhens, Koblenz und das Schloßhotel Rheinfels die Tour überraschen werden.
Der erste Radlertag endet mit einem spektakulären Fallschirmsprung durch den ehemaligen Reckweltmeister Eberhard Gienger (MDB) vor der Lotto-Zentrale in Koblenz. In Gödenroth, wagt“ der DOSB-Vizepräsident (Deutscher Olympischer Sportbund) einen Tandem- und in der Mitte von Boppard einen Zielsprung.
Die VOR-TOUR der Hoffnung ist eine von unzähligen Aktionen, Veranstaltungen und Aktivitäten, die sich der konkreten Hilfe für krebs- und leukämiekranke Kinder verschrieben hat und der „großen“ Tour der Hoffnung zuarbeitet. Alle Mitstreiter macht besonders stolz, dass die Spendengelder zu 100% dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden.
Die sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hat dazu geführt, das jährlich bemerkenswerte Summen zusammenkommen. Im vergangenen Jahr erradelten die „VOR-TOUR-RADLER an zwei Tagen 141.500,00 €. Allein 50.000,00 € erhielt das Klinikum Kemperhof, das auch in diesem Jahr mit einer großen Summe bedacht wird.
Am zweiten Tag (85 km) schwingen sich die Teilnehmer in Koblenz um ca. 8.30 Uhr auf die Räder. Vorher jedoch, ab 7.30 Uhr, begegnen sich die betroffenen Kinder, deren Eltern, die Leitung der Kinderonkolgie, die Sponsoren und Spender im Klinikum Kemperhof. Nach fünf Stopps in der Stadt Koblenz machen sich die Hoffnungsradler auf nach Urbar (TV Mittelrhein), Weitersburg (Fa. Urwer), Höhr-Grenzhausen (Hotel Heinz), Hartenfels (Fa. Huf), Hachenburg (Fa. Habakuk, Hachenburger Brauerei, Alter Markt), Nistertal (Birkenhof-Brennerei), Enspel (Stöffelpark) und
erreichen dann das Tagesziel am Wiesensee (Touristinformation).
Am Mittwoch, 11. August nimmt die VOR-TOUR das Ziel Gießen ins Visier, wo der Prolog zur 27. Tour der Hoffnung stattfindet.
Man darf gespannt sein, wie hoch der Spendenscheck ist, den die Radler zum Start in der Universitätsstadt überreichen.
Die Gelegenheit beim „Schopfe packen“ . Das denkt sich der Pressesprecher der Tour der Hoffnung, Jürgen Grünwald, oft, wenn er mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zusammentrifft.
So nutzte er jüngst die Talk-Runde des TV Mittelrhein „Opitz und der Fuchs“ um mit Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg über eine mögliche Teilnahme an der 27. Tour der Hoffnung zu sprechen.
Der frühere NRW-Ministerpräsident und spätere Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hatte sich in der Vergangenheit schon zweimal in den Tross der Hoffnungsradler eingereiht. Beim small-talk nach einer Veranstaltung der IHK in Koblenz schloß er nicht aus, sich für diese gute Sache auch in diesem Jahr einen Tag freizuhalten.
Am 29.01.2010 war der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering anlässlich der Zertifizierungsveranstaltung „ServiceQualität“ des RPT Gast im Hotel zur Post. Er gab Jürgen Grünwald die Zusage, am 10. August ganztägig auf dem Rad die VOR-TOUR von Koblenz zum Wiesensee mitzufahren.

Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert empfängt im Protokollzimmer des imposanten Reichstagsgebäudes das Organisations-Team der "Tour der Hoffnung". Juliane und Jürgen Grünwald nutzen die Gelegenheit, mit dem "zweiten Mann" im Staat über die generelle Bedeutung des Ehrenamtes in der Bundesrepublik zu sprechen. Dr. Lammert: "Sie bewegen etwas, seien sie sich dessen bewußt. Ohne Ehrenamt kann keine Gesellschaft existieren."